Die grösste Insel unseres Landes, die von der grossen Donau und der Mosoner-Donau umgebene Schüttinsel
(Szigetköz) wird nicht zufällig als Geschenk der Donau bezeichnet, denn deren Ablagerungen haben diese
erschaffen. Die reiche Pflanzen- und Tierwelt erwartet die naturverbundenen Touristen. Die Liebhaber
von Wassertouren können die von Galeriewäldern umgebenen Donauzweige durchstreifen, wo die
abwechslungsreichen Strecken für die Kajak- und Kanufahrer ein unvergessliches Erlebnis bieten.
Die Besucher können auch auf der Mosoner-Donau von Promenadenschiffen die wildromantische Landschaft
bewundern. Die neben den Donauzweigen erschaffenen Kiesgrubenteiche versprechen einen guten Fang und
machen die Schüttinsel zu einem wahrhaften Angler-Paradies. In Mosonmagyarövär erwartet im ganzen Jahr
das Thermal-, und Schwimmbad, das Heilzentrum, Pedikür, Manikür, mehrere Zahnkliniken die Gäste, die sich erholen und
regenerieren möchten. Ebenfalls beliebt sind die von den Reitschulen des Gebietes organisierten Ausritte,
Spazierfahrten. In Dunakiliti erwartet ein Neunloch-Golfplatz die Liebhaber dieses Sportes. Die Schüttinsel
verfügt über einen reichen Wildbestand, das Erlegen von Rehen, Hirschen und Wildschweinen zieht zahlreiche
Jäger an. Die durch die Schüttinsel verlaufende Fahrradstrecke ist ein Teil des internationalen Fahrradweges
entlang der Donau, neben dem auch die Deiche und die Nebenstrassen zum Fahrradfahren geeignet sind. In dem
Schüttinsel locken – von 5sterne Schlosshotel, Wellness Hotels, Privathäuser bis Zeltplätzen –
Unterkunftsmöglichkeiten, die alle Ansprüche befriedigen, Restaurants mit guter Küche und vielfältige
Dienstleistungen die Gäste an.
GESCHICHTE:
Mosonmagyaróvár liegt am Zusammenfluss der Mosoner-Donau und der Leitha, 15 Kilometer entfernt von der
österreichischen und slowakischen Grenze. Die günstig liegende Stadt kann auf dem Land, Fahrradwegen, mit
der Eisenbahn oder auf Wasser erreicht werden. Durch die Stadt führt der internationaie Fahrradweg. Die grösste
Attraktion der Stadt ist das Thermalbad. Das Thermalwasser des írn ganzen Jahr geöffneten Thermalbades ist ein
anerkanntes Heilwasser, welches – entsprechend seiner Einstufung -zu den fünf, am besten wirkenden europaischen
Wassern seiner Art zahlt.
Die Geschichte der Stadt blickt auf mehr, als 2000 Jahre zurück. Schon zu Römerzeiten war die Stadt entlang des
Limes ein Soldatenlager genannt Ad Flexum, nach der Landnahme war es das Zentrum eíner Gespanschaft, und später
der Komitatssitz. Lucsony wurde 1905 zu Magyaróvár angeschlossen und seit 1939 bilden sie mit Moson zusammen eine
Stadt mit 30000 Einwohnern. Die Óvárer Burg wurde auf den Überresten der römischen Siedlung, im 13. Jahrhundert
mit einem mehrfach umgearbeiteten Grundriss erbaut. 1818 gründete der Fürst Albert Kasimir von Sachsen-Theschen,
der Schwiegersohn von Maria Theresia, ein landwirtschaftliches Privatinstitut mit Hochschulcharakter in dem Gebäude,
wessen Rechtsnachfolger die sich im Gebaude der Burg befindende Fakultät für Agrarwissenschaften der Universitat
Westungarn ist. Auf dem Deák Platz steht die 1744 errichtete Sankt Johann von Nepomuk Statue, die eine der
bedeutendsten Barockdenkmäler unserer Stadt ist. Auf diesem Platz ist das einstöckige erzherzogliche Schloss der
Habsburger zu finden. Das Schmuckstück der Hauplstrasse ist das Cselley-Haus. lm Gebäude mit gotischen Merkmalen
können die Industríe-geschichtliche Ausslellung des Hansági Museums, sowie die Gyurkovics Sammlung, im Keller mit
Tonnengewölbe das Lapidarium aus der Römerzeit besictitigt werden. Von dem Cselley Haus kommen wir über die Városház
Strasse auf die Fussgängerzone, auf die Magyar Strasse. Hier steht die Sankt Gotthard Pfarrkirche, die im 18.
Jahrhundert gebaut wurde. Ihre Unterkirche ist die Begräbnisstätte des Erzherzogs Habsburg Frigyes und seiner Gattin.
Die Statue des Heiligen Ladislaus vor der Kirche wurde im Jahre 1993 aus Spenden aufgestelit.
Neben der Strasse, was nach Moson führt, finden wir gegenüber dem Krankenhaus, das im 20. Jahrhundert errichteten
Hansági Museum. Es záhlt zu dem altesten Museum des Landes. In Moson findet man unter der Sankt István király
Strasse 123. das Geburtshaus des Violinkünstlers und Musikpädagogen Károly Flesch. Die Mosoner Pfarrkirche Heiliger
Johann von Nepomuk wurde in den 50er Jahren des 18. Jahrhunderts im Barockstil gebaut. Vor der Kirche wurde zur Ehre
des Millenniums am 20. August in 2000 die Statue von Sankt Stephan eingeweiht.
In dem Stadtteil Ipartelep ist der so genannte Gyász tér (Trauerptatz) zu finden. Es ist ein symbolischer Friedhof,
was an die Opfer der Salve von 26. Október 1956 erinnert.